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Was ist Parkinson ?
Der Londoner Arzt James Parkinson hat 1817 zum ersten Mal die „Schüttellähmung“ beschrieben, die
heute mit seinem Namen verbunden ist. Als Definition führt er an: „Unwillkürlich
zitternde Bewegung mit verminderter muskulärer Kraft von Extremitäten, die
in Ruhe sind oder sogar gestützt werden; mit einer Neigung, den Rumpf nach vorn zu beugen
und aus dem Gehen ins Laufen zu verfallen: Sinne und Intellekt sind dadurch
unbeeinträchtigt“ (Parkinson 1817)
In den Praxen, Kliniken,
Zeitschriften und Büchern ist zu hören und zu lesen von: Morbus Parkinson (M.Parkinson), Parkinson Syndrom, Parkinson-krankheit
oder einfach vom Parkinson.
Und nicht immer ist mit
demselben Begriff dasselbe gemeint.
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Unter dem Morbus Parkinson
und der Parkinson-kranheit oder der parkinsonschen Krankheit ver-stehen wir
die idiopathische , d.h. ohne richtungs-weisende Grunderkrankung auftretende
Erkrankung, die durch Akinese, Rigor und Tremor und durch vegetative und
psychische Ausfälle gekennzeichnet ist...
Unter einem
Parkinson-Syndrom verstehen wir eine sekundäre oder symptomatische
Hirnkrankheit, die sich durch dieselben Symptome auszeichnet, aber eben im
Rahmen einer Grunderkrankung zu sehen ist, z.B. einer
Hirndurchblutungsstörung...
Der Begriff Parkinson
alleine lässt die Zuordnung zu einem der beiden Bilder offen.

(Aus: Arnd Köster/Peter
Clarenbach:
Morbus Parkinson – ein Leben in Bewegung)
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